Kenntnisse und Eigenschaften des PVC-Materials
27. Februar 2018|
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Die Eigenschaften von PVC-Formteilen hängen stark von der Zusammensetzung der Rezeptur, aber auch vom Herstellungsprozess ab. Polyvinylchlorid, allgemein bekannt unter der Abkürzung PVC, ist eines der wichtigsten und ältesten Massenpolymere. Der weltweite Verbrauch von PVC wird nur von PE und PP übertroffen. PVC wurde erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt. Ein industrielles Produktionsverfahren wurde jedoch erst 1913 patentiert. Heutzutage sind viele industrielle Anwendungen ohne PVC nicht mehr realisierbar. Aber auch aus Produkten des täglichen Bedarfs ist PVC nicht mehr wegzudenken. PVC ist ein Polymer mit einem Chloranteil von ca. 56 Gew.-%. Erst durch die Zugabe von Additiven wird es zu einem verarbeitbaren und nutzbaren Werkstoff.
Durch die Zugabe von Additiven lassen sich die Eigenschaften stark variieren und an den jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Es gibt zwei Klassen von PVC-Werkstoffen. Weich-PVC (PVC-P), das durch Zugabe von Weichmachern (z. B. Weichmachern) hergestellt wird, und Hart-PVC, das sogenannte Hart-PVC (PVC-U), das im Rohrleitungsbau eingesetzt wird. PVC ist ein amorpher Thermoplast. Aufgrund unserer 40-jährigen Erfahrung in der PVC-Verarbeitung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer eigenen Rezeptur.
PVC zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus
universell einsetzbar
sehr gute Chemikalien- und Korrosionsbeständigkeit
physiologische Unbedenklichkeit nachgewiesen und daher für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet
kein Einfluss auf die Trinkwasserqualität
biologisch inert; keine Unterstützung des mikrobiellen Wachstums
hohe mechanische Zugfestigkeit bei guter Schlagzähigkeit
selbstverlöschend
sichere Lösungsmittelverklebung
Klebstoffentwicklung konzipiert
Einsatz von Zinnstabilisatoren für Armaturen und Ventile
geringe Reibungsverluste durch glatte Oberfläche
recycelbar





